Fritz Lang
Friedrich Christian Anton „Fritz“ Lang (* 5. Dezember 1890 in Wien; † 2. August 1976 in Beverly Hills, Kalifornien) war ein österreichisch-deutscher Schauspieler, Filmregisseur und Drehbuchautor. Nach seiner Heirat mit der deutschen Drehbuchautorin Thea von Harbou erwarb der Österreicher 1922 auch die deutsche und nach seiner Emigration 1939 die US-amerikanische Staatsbürgerschaft.
Lang prägte die Filmgeschichte mit, indem er – vor allem in der Ära des späten Stummfilms und des frühen Tonfilms – neue ästhetische und technische Maßstäbe setzte. Seine Stummfilme erzählen zumeist utopische und fantastische Geschichten, die in einer expressiv düsteren Atmosphäre inszeniert wurden. In seinen Tonfilmen rückte er einzelne Menschen und deren innere Beweggründe in den Mittelpunkt; ihre Themen waren dem Alltagsleben entnommen und basierten häufig auf Presseberichten. Der Stummfilm Metropolis (1927) und der Tonfilm M (1931) gehören zu den Meilensteinen der deutschen und internationalen Filmgeschichte. In den Vereinigte Staaten drehte er bedeutende Film Noirs wie Blinde Wut (1936), Gefährliche Begegnung (1944), Straße der Versuchung (1945) und Heißes Eisen (1953), weshalb er auch oft zu den Mitbegründern des Genres gezählt wird.
Bekannt für (Filme & Serien)
★ 6.0
Deutscher Filmpreis
1951
★ 7.0
Die Verachtung
1963
★ 9.0
Filmemigration aus Nazideutschland
1975
★ -
Sibil·la
2025
★ 9.0
Das Jahrhundert des Theaters
2002
★ 6.7
Paparazzi
1964
★ -
Fritz Lang
1990
★ 7.1
Conversation with Fritz Lang
1975
★ 7.0
Begegnung mit Fritz Lang
1964
★ 6.4
Le Parti des choses : Bardot et Godard
1964
★ 7.4
Von Caligari zu Hitler
2015
★ 6.2
Cinéastes de notre temps : Le Dinosaure et le Bébé, dialogue en huit parties entre Fritz Lang et Jean-Luc Godard
1967