Jurij Kramer
Jurij wurde 1940 als Sohn einer Tänzerin und des wegen eines drohenden Hochverratsprozesses in die UdSSR emigrierten Eisenbahningenieurs Erwin Kramer, dem späteren Minister für Verkehrswesen der DDR und Generaldirektor der Deutschen Reichsbahn, in Moskau geboren. Nach Kriegsende zog seine Familie wieder nach Deutschland, wo sie sich im Ostteil Berlins niederließen.
Jurij Kramer studierte später Schauspiel an der Staatlichen Schauspielschule in Berlin-Niederschöneweide, debütierte als Theaterdarsteller an einer Bühne in Greifswald und spielte anschließend in Halle, wo er auch erste Regieaufgaben wahrnahm. Daneben arbeitete Kramer ab 1970 auch für den Deutschen Fernsehfunk (DFF), anfangs als Assistent, später als Regisseur und inszenierte diverse Literaturverfilmungen, wie beispielsweise Cyankali, Narrenweisheit aber auch Gegenwartsstreifen für das Fernsehen der DDR.
Mit der Wende änderte sich seine berufliche Situation, er spielte wieder vornehmlich als Schauspieler in diversen Fernsehproduktionen, überwiegend in Serien wie Ein Bayer auf Rügen, Für alle Fälle Stefanie, Küstenwache.
Bekannt für (Filme & Serien)
★ 5.8
Küstenwache
1997
★ 7.2
Kommissar Rex
1994
★ 3.8
Der Staatsanwalt hat das Wort
1965
★ 5.5
SK Kölsch
1999
★ 6.5
Auf eigene Gefahr
1993
★ 7.5
HeliCops - Einsatz über Berlin
1998
★ 4.5
Der Kapitän
1997
★ 5.8
Hitlerkantate
2005
★ 8.0
Nicht ohne meinen Anwalt
2003
★ 7.0
Das grüne Ungeheuer
1962
★ 3.3
Das Licht der schwarzen Kerze
1972
★ 8.0
Spuk aus der Gruft
1998