Gertrud Kückelmann
Gertrud Christine Franziska Kückelmann war eine deutsche Bühnen- und Filmschauspielerin und lieh bekannten internationalen Schauspielerinnen ihre Synchronstimme.
Ihre erste kleine Filmrolle erhielt Kückelmann im Märchenfilm Hans im Glück 1949. Nach ihrem zweiten Film Rausch einer Nacht (1950) wurde sie als sogenannte „Naive“ auf die Rolle des „labilen Mädchens“ festgelegt. Als 1956 in Artur Brauners Frucht ohne Liebe das Thema der Künstlichen Befruchtung aufgegriffen wurde und nicht im Sinne der christlichen Kirchen abgehandelt wurde, erntete Kückelmann entschiedene Proteste seitens dieser Institutionen.
Da daraufhin Rollen aus Westdeutschland ausblieben, drehte sie ihren letzten Film 1957 mit der ostdeutschen DEFA: Spielbank-Affäre. Danach war ihre Kinokarriere endgültig beendet. Lediglich 1975 erschien sie in einem Film ihres Bruders Norbert Kückelmann, Die Angst ist ein zweiter Schatten, noch einmal auf der Leinwand. Allerdings agierte sie noch in mehreren Fernsehproduktionen.
Bekannt für (Filme & Serien)
★ 6.2
Tatort
1970
★ 6.1
Derrick
1974
★ 7.0
Landesschau Baden-Württemberg
1957
★ 6.0
Deutscher Filmpreis
1951
★ 5.3
Stars in der Manege
1959
★ 10.0
Liebe für Liebe
1967
★ -
Der Stein des Anstoßes
1951
★ 9.0
Die Stärkere
1953
★ 10.0
Der Anwalt
1976
★ 7.3
Traumnovelle
1969
★ 7.0
Reisender ohne Gepäck
1963
★ -
Herzlich willkommen?
1956