Dieter Augustin
Nach dem Abitur absolvierte Augustin zunächst eine kaufmännische Ausbildung in Erlangen. Anschließend schloss er ein Studium an der Hochschule für Film und Fernsehen München ab. Er spielte auf Bühnen in München, Detmold und an zahlreichen Tourneetheatern. 1966 gab er sein Filmdebüt in einem Kurzfilm von Marran Gosov, in dem er später noch mehrmals mitwirkte. Augustin spielte in zahlreichen leichten Komödien wie „Engelchen“ oder „Die Jungfrau von Bamberg“ (mit Gila von Weitershausen) und „Helgalein“ (mit Anita Kupsch) und verkörperte dabei oft steife und unbeholfene Charaktere. Einem breiteren Publikum wurde er 1973 als Komiker in der Comedyserie „Klimbim“ bekannt. In der ersten Staffel von Michael Pfleghars Unterhaltungsserie wirkte Augustin in verschiedenen Sketchen und Verkleidungen mit und spielte den Vater der „Klimbim-Familie“. Nach einem Jahr verließ er die Produktion. In den folgenden Jahren spielte er in Alfred Vohrers Verfilmung von Erich Kästners „Drei Männer im Schnee“, in Werner Herzogs Woyzeck-Adaption (mit Klaus Kinski in der Titelrolle), in der Gottschalk-Komödie „Zartes Chaos“ und hatte Gastauftritte in zahlreichen Fernsehserien wie „Der Kommissar“, „Polizeiinspektion 1“, „Die schnelle Gerdi“ und Claude Chabrols „Histoires Insolites“. Seine letzte Ruhestätte befindet sich in Erlangen.
Bekannt für (Filme & Serien)
★ 6.3
Der Alte
1977
★ 5.9
SOKO München
1978
★ 5.9
SOKO München
1978
★ 8.0
Der Kommissar
1969
★ 6.3
Zum blauen Bock
1957
★ 7.3
Der Fahnder
1984
★ 8.0
Löwengrube
1989
★ 6.1
Klimbim
1973
★ 9.0
Anderland
1980
★ 4.3
Köpfchen in das Wasser, Schwänzchen in die Höh
1969
★ 8.0
Okay S.I.R.
1973
★ 8.0
Paul kommt zurück
1978